Priesteregg News
/ 3. August 2019

Das neue PRIESTEREGG BAD

Anlässlich des 10jährigen Jubiläums ergänzen wir unser Premium ECO Resort mit dem PRIESTEREGG BAD. Hinter diesem kleinen Wort verstecken sich viele Ideen, monatelange Planung und ganz viel Herzblut. Zu Beginn der Planung des PRIESTEREGG BADs, haben wir uns zunächst auf Entdeckungsreise gemacht:
Zu den Ursprüngen der Sauna in Ostasien, und danach in den Hohen Norden, da in Skandinavien die Sauna wesentlich weiterentwickelt und kultiviert wurde.

Gottfried Kaschnig Salon

Der Kärntner Künstler und Holzbildhauer Gottfried Kaschnig gestaltet derzeit den großzügigen Ruheraum im PRIESTEREGG BAD. Er bewies schon in der hendl fischerei, unserem trendigen Mountain Club am Asitz, sein meisterliches Geschick mit besonderem Gespür für organische Formen und Materialien. Im neuen Gottfried Kaschnig Salon arbeitet er wieder mit viel Zirbenholz und Leder sowie mit Lehmputz, der für ein sehr angenehmes Raumklima sorgt.

In den Kojen und Loungen ziehen sich Adern aus Zirbenholz als besondere Elemente organisch durch den Raum.
Die Holzadern folgen einer harmonischen Logik, sie tauchen auf und verschwinden wieder in der Wand, um von neuem hochzuwachsen. Als Kreislauf angelegt sorgen die fließenden Formen für absolute Entspannung und Wohlbefinden. Außerdem bilden Tropfenformen ein wichtiges Gestaltungselement – als kleinstes Element eines großen Kreislaufs von der Quelle bis zum Baum.

Rauchsauna

Unsere Reise führte uns nach Lappland, in die Sápmi-Region, um in die dortige Sauna-Kultur einzutauchen und diese von Grund auf zu verstehen. Die Krönung der Sauna in seiner ursprünglichsten Form ist die Rauchsauna, da sind sich alle Samen einig. Restlich überzeugt von diesem außergewöhnlichen Sauna-Erlebnis hat uns dort Henry Huuva – ein waschechter Same. Als unser Guide und Lehrmeister haben seine Frau Pia und er die Rauchsauna für das neue PRIESTEREGG BAD mitgeplant.

Beide stammen aus dem hohen Norden: Henry aus dem schwedischen Teil von Lappland, die Rauchsauna ursprünglich aus Finnland. Bei den Einheimischen heißt sie „Savusauna“, wie wir auf unserer Lappland Sauna-Exkursion gelernt haben, und gilt übrigens als die traditionellste Form der Sauna. Geschätzt wird sie vor allem wegen ihrer „weichen“ Wärme. Durch die stark desinfizierende Wirkung des Rauches wurden in ihr früher sogar die Kinder geboren. Eine Rauchsauna auf Betriebstemperatur zu bringen ist eine Kunst für sich, die Sauna-Lehrmeister Henry Huuva mit Bravour beherrscht.

In seiner Seehütte in Liehittäjä verwendet er dafür vorrangig Birkenholz. Die Holzscheite werden unter einem großen Steinhaufen, dem „Kiuas“, am Boden des Sauna-Ofens abgebrannt – das dauert bis zu sechs Stunden. Wichtig ist dabei, dass man das Feuer immer gut im Auge behält, damit sich die Steine auf die richtige Temperatur erwärmen. Nach Abbrennen des letzten Holzscheites wird die auf etwa 65 Grad erhitzte Sauna komplett durchlüftet, damit sie rauchfrei ist. In der Luft bleibt einzig das würzige Raucharoma hängen, das an gemütliche Lagerfeuer-Stunden erinnert. Anschließend werden die heißen Steine mit Quellwasser übergossen, damit die Sauna relativ schnell die gewünschte Temperatur (bis zu 85 Grad) erreicht. Der sich verbreitende Dampf streichelt dabei sanft die Haut – ein Grund, warum die hohe Temperatur als „weiche“ Hitze empfunden wird. Darüber hinaus wird der Körper gesund und kreislaufschonend zum Schwitzen gebracht. Bei den Finnen ist es außerdem üblich, sich während des Saunagangs mit Birkenzweigen gegenseitig leicht abzuklopfen. Diese werden vorher in Wasser getaucht, damit sie ihr ganzes Aroma entfalten können. Die Haut wird durch das Abklopfen gereinigt, durchblutet und erfrischt.

Troadkastn-Sauna

In unserem neuen PRIESTEREGG BAD möchten wir Dir ein außergewöhnliches Erholungs- und Wellness-Erlebnis bieten. Darum wird es neben der finnischen Rauchsauna eine besondere Zirbenholz-Sauna geben, die in einem 200 Jahre alten Troadkastn untergebracht ist. Ein Troadkastn ist ein Holzhaus, das früher als Getreidespeicher (wie es der Name verrät) verwendet wurde. Der Originalbau wird zuerst anderswo abgebaut und dann auf dem Gelände des PRIESTEREGG BADs von unseren Zimmermannsleuten wieder neu aufgebaut. Henry Huuva, den wir Dir bereits vorgestellt haben, wird mit seinem fachmännischen Know-how auch hier den Sauna-Part übernehmen und sich um die Planung der optimalen Frischluft-Zufuhr, der Dampf-Lenkung und anderer technischer Feinheiten kümmern. Der Sauna-Ofen wird von morgens bis abends auf 65 Grad Raumtemperatur normal erhitzt – für mehr Hitze durch Dampf sorgt jeder Gast selbst. Und hier kommen wir auch schon zu der eigentlichen Besonderheit der Sauna: Für die Optimierung des heißen Dampfs integrieren wir viel mehr Steine als gewöhnlich, damit viel Wasser aufgegossen werden kann, ohne dass die Steine zu sehr auskühlen oder übermäßig erhitzen. Insgesamt verdampft das Wasser dadurch viel sanfter – und die so entstehende „gesunde“ Hitze ist kreislaufschonender für Deinen Körper.

Der Troadkastn wird aber nicht nur die Zirbenholz-Sauna im ersten Stockwerk beherbergen, sondern auch die Ferdl Stube, eine gemütliche Tee- und Kaffee-Stube im Erdgeschoss, in der Du Dich in geselliger Runde mit Deiner Familie und Freunden wunderbar ausruhen und entspannen kannst. Zusätzlich steht Dir noch im Dachgeschoss ein Raum für Personal Training und Yoga zur Verfügung.

Massage Stadl – zusätzlich zu unseren beliebten Massagen im Chalet

Für unseren zugehörigen Massage Stadl haben wir einen sensationellen alten Heustadl abgetragen und auf dem PRIESTEREGG BAD Gelände wiederaufgebaut.
Auf zwei Etagen befinden sich exklusive Massageräume, in denen unsere neuen Anwendungen z.B. Nuad Thai stattfinden. Diese traditionelle Thai-Massage ist eine Therapieform zur Mobilisierung des gesamten Bewegungsapparates. Durch gezielte Akupressur und Dehnung entlang der Meridiane, kombiniert mit tiefer, ruhiger Atmung wird der Körper in den Zustand der Balance gebracht. Nuad Thai wird am bekleideten Körper (bequeme, sportliche Kleidung) auf einer Yoga-Matte durchgeführt.Ideal für alle, die ein wenig Zeit für sich brauchen und sich etwas Gutes tun möchten.

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